Furchtlosigkeit des auf Gott Vertrauenden.
Mein Licht und Heil der Herr ist!
Wen sollt' ich scheu'n?
Jehova schützt mein Leben!
Was schreckt mich noch?
Mag Frevlerschar auch nahen,
Zu tilgen mich;
Wer feindlich mich bedränget,
Der strauchelt, fällt.
Mag mich der Feind umlagern,
Nicht bebt mein Herz;
Bedroht mich auch ein Kriegsheer,
Bleib' ich getrost.
Eins bitt' ich von Jehova,
Begehr' nur dies,
In Seinem Haus zu weilen
Mein Leben lang.
Schau'n möcht' ich Gottes Güte,
Sein Heiligtum.
Er birgt in Seinem Schutz mich
Am Unheilstag.
Sein Zelt gibt sichres Obdach,
Hoch ragt Sein Fels;
Er wird mein Haupt erhöhen
Ob meinem Feind.
Dann bring' ich Jubelopfer
In Seinem Zelt,
Das Lob Jehovas singend
Mit Saitenspiel.
Gebet eines Verlassenen.
Herr, hör' mein Rufen,
Und sei mir gnädig!
Zu Dir mein Herz sagt:
Dein Antlitz such' ich.
Birg nicht Dein Antlitz;
Verstoß im Zorn nicht!
Du bist mir Hilfe.
Weis nicht mein Fleh'n ab!
Verlass mich ja nicht,
Gott meines Heiles!
Fremd ward ich Eltern;
Du nimmst mich zu Dir.
Jehova, leit' mich
Auf Deinem Wege,
Auf ebnem Pfade
Ob meiner Laurer!
Gib mich nicht preis, Herr,
Der Gier des Drängers,
Des Lügenzeugen,
Des Unbillschnaubers!
Im Land des Lebens
Werd' ich Dein Heil schau'n.
Sei fest und stark, Herz,
Vertrau' dem Herren!